Das architektonische und kulinarische Juwel im Herzen der Wachau blickt auf eine beinahe 700jährige Geschichte zurück.
- 1259 erstmalige namentliche Nennung Jochings.
- 1303 erste Nachricht über Besitzungen des Chorherrenstiftes St. Pölten in Joching (Urkunde vom 2. 10.).
- 1308 Bau des Prandtauerhofes als Lesehof des St. Pöltner Chorherrenstiftes.
Anmerkung: Mehr als 50 Klöster, darunter viele aus Bayern, teilten sich einst die Weingärten der Wachau und schufen mit ihren Weinlesehöfen architektonisch eindrucksvolle Wirtschaftsgebäude.
- 1696 Der 1660 als Sohn einer Tiroler Bergbauernfamilie geborene Jakob Prandtauer, der sich als Baumeister des monumentalen Barockstiftes Melk ein unvergängliches Denkmal setzte, verwandelt den Prandtauerhof im Auftrag des Stiftes in ein barockes Schmuckstück: Vierflügelig mit zweigeschossigem Arkadenhof und angegliederter Kapelle. Bestens erhaltenes Zeugnis jener Zeit ist das steinerne Wappen von Prankenheim mit der Jahreszahl 1696.
- 1784 Nach der Aufhebung des Chorherrenstiftes St. Pölten am 16. Juli 1784 wird der gesamte Klosterbesitz eingezogen und vom Religionsfond der NÖ Staatsgüteradministration übernommen, ehe er einige Zeit später in Privatbesitz übergeht.
- 1968 Familie Holzapfel kauft den mittlerweile beinahe dem Verfall preisgegebenen Prandtauerhof und beginnt mit dessen behutsamer Revitalisierung. Sie
zählt mit ihrem gastronomischen Angebot rasch zu den Vorreitern der Region (u.a. Gault Millau-Haube).
- 1992 Karl Holzapfel jun. verwandelt die mittelalterlichen Gewölbe in eine moderne Brennerei und erwirbt sich binnen kürzester Zeit als Schnapsbrenner internationalen Ruf.
- 1994 Familie Holzapfel sen. übergibt den Prandtauerhof an Sohn Karl, der gemeinsam mit seiner Frau Barbara das Anwesen Schritt für Schritt als gastronomisches Aushängeschild der Wachau etabliert.
- 1998 Konsequente Qualitätsanhebung im Weingut, von der radikalen Ertragsbeschränkung am Weinberg bis zur Vinifizierung.
- 1999 Erweiterung des Angebotes durch zwei komfortable Gutszimmer.
- 2000 Bau einer neuen Traubenübernahme und eines Gärkellers.
- 2001-2002 Ständige Erweiterung der Rebflächen in hochwertigen Lagen.
|